Die Ortschaften - Altmerdingsen - Dedenhausen

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Die Gemeinde 7 Altmerdingsen Der springende Hirsch im Ortswappen von Altmerdingsen zeigt’s: Rund um Altmerdingsen und Krätze gehen Jäger auf die Pirsch. Aber nicht nur der Waidmann findet hier Freude: Schön ist sie allemal, die Gegend um Altmerdingsen herum. Der Waldweg zu den Spreewaldseen ist wohl einer der romantischsten in der Gemeinde. Im Naturschutzgebiet Schilfbruch wächst nördlich von Altmerdingsen der „Erlenbruchwald“. Der heute größte Roterlenwald Deutschlands wurde 1850 angelegt und ist eine forstwirtschaftliche Rarität. Das sehr hochwertige Holz, das in die ganze Welt verkauft wird, eignet sich z.B. besonders für den Bau dünnwandiger Musikinstrumente, da es sich weder verzieht noch reißt. Doch spricht man von Altmerdingsen, darf Krätze nicht vergessen werden. Gemeinsam bringt man es immerhin auf etwa 600 Einwohner. Getrennt nur durch die alte West-Ost-Handelsstraße, entstanden beide Dörfer auf die gleiche Weise: Auf beiden Seiten der Landstraße haben sich im Laufe der Jahrhunderte Menschen angesiedelt. Aber erst 1877 wuchs zusammen, was zusammen gehört. Damals wurde zwischen beiden Dörfern eine Schule errichtet. Heute längst verschwunden, war sie immerhin erstes Zeichen der gemeinsamen Zukunft. Hier kann der Besucher nun an gleicher Stelle das legendäre Steinzeitgrab besichtigen. Mit seinen zwei Lagersteinen ist es das Symbol für die beiden Ortsteile. Als symbolisches gemeinsames Dach dient die Steinplatte oben darüber. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Altmerdingsen ist der „Scheckersche Hof“ in der Schilfbruchstraße. Er wurde 1754 erbaut und dokumentiert mit seinen Nebengelässen deutlich die alte Dorfanlage. Eine Besonderheit ist das strahlenförmige Fachwerk über dem Eingang des bis heute bewirtschafteten Hofes. Dedenhausen Mit ungefähr 920 Einwohnern ist das einstige Heidedorf Dedenhausen eine kleine aber liebenswerte Ortschaft. Nicht nur Wiesen und Wälder laden zum Wandern ein, sondern auch die Ortschaft an sich hat einiges zu bieten. In der Kirche zu Dedenhausen gibt es den ältesten Taufstein Niedersachsens zu sehen. Er stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Fachwerkkirche mit ihrem reichverzierten Altar wurde jedoch erst um 1700 erbaut. Hinter der Kirche erhebt sich der Wallberg. Er ist der Rest einer alten Burganlage auf dessen altem Gelände die Kirche heute steht. Bei Grabungen wurden hier sogar Jahrtausende alte Feuersteingeräte gefunden. Die Ortschaften Impressionen aus Altmerdingsen Impressionen aus Dedenhausen


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