Schwueblingsen

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Die Gemeinde 11 Ungefähr in der Mitte von Obershagen befindet sich die St.-Nikolai-Kirche. In ihrem mächtigen Westturm hängt das Wahrzeichen des Ortes: Eine Apos- telglocke, die Experten zu den ältesten im Lande zählen und schätzen, dass sie gegen Ende des 13. Jahrhunderts gegossen wurde. Mit ihrem Relief aus zwei gekreuzten Schwertern und einem großen „O“ mit einer Krone aus drei Eichenblättern ziert sie das historische Ortswappen. Der Mühlenbergsee am Ortsrand von Obershagen verleiht dem Ort bereits heute eine unverwechselbare Prägung. Nachdem das Kalksandsteinwerk in Obershagen den Betrieb eingestellt hatte, eröffnete sich für die Gemeinde Uetze die Möglichkeit, diesen hervorragenden Standort zu einem Wohngebiet mit besonderer Qualität zu entwickeln. Aufgrund der Anlage der Flächen ist der See von den meisten zukünftigen Gebäuden aus zu sehen. Da die Obershagener kein Dorfgemeinschaftshaus haben, ist das Schützenheim wichtigster Treffpunkt für die rund 920 Einwohner. Hier finden nicht nur vereinsinterne Veranstaltungen statt, sondern auch Ortsratssitzungen, Versammlungen und Feiern. Die Jugendlichen hingegen treffen sich in der Scheune der Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen. Schwüblingsen Mitten im Dorf steht die hübsche, 1395 erbaute Kapelle von Schwüblingsen, die zu einem der ältesten Gebäude des Ortes gehört. Im Jahr 1500 erhielt sie einen gotischen Flügelaltar, der gut erhalten und unbedingt sehenswert ist. Umgeben von alten Bäumen und traditionellen Bauernhöfen bildet die Kapelle so etwas wie das Wahrzeichen des Ortes. Begleitet von Ähre und Hirschstange als Zeichen für bäuerlichen Betrieb und die Jägerei ziert sie das Wappen der Schwüblingser. Mit seinen Vollerwerbshöfen hat dieser Ort größtenteils sein urtümliches Gesicht bewahrt. Er ist in der Tat noch ein funktionierendes Bauerndorf in dem eigentlich jeder jeden kennt. Und dass die Schwüblingser Dorfgemeinschaft gut funktioniert, zeigte sich besonders nach der großen Sturmnacht im Juni 1997, in der zwei Wirbelstürme über den Ort tobten. 80 Prozent des ortsbildprägenden Baumbestandes wurden vernichtet, Dächer abgedeckt und Keller liefen voll Wasser. Das Dorf glich einem Trümmerfeld, doch jeder half bei den Aufräumarbeiten so gut er konnte. Heute ist von den Schäden kaum noch etwas zu bemerken. Auch gemeinsame Feste können die ca. 600 Schwüblingser feiern. Das Schützenfest am dritten Juliwochenende sowie das Biker-Open-Air am ersten Augustwochenende zählen wohl ebenso zu den Highlights eines jeden Jahres wie das Labeser Krippenspiel am Samstag vor dem 4. Advent. Mittelpunkt regen Treibens ist die Alte Schule, die im Jahr 2000 nach gründlicher Renovierung zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut wurde. Es ist der Treffpunk für Jung und Alt. Beliebtes Ausflugsziel ist ohne Frage das „Naturfreunde- haus Grafhorn“ zwi- schen Schwüblingsen und Arpke. Wunderschöne Wander-, Rad- und Reitwege im Beerbusch laden zum Erholen ein. Impressionen aus Schwüblingsen


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