Haenigsen

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Die Gemeinde 9 In der Sammlung des Eltzer Heimatvereins, die auf drei Standorte verteilt ist, befinden sich mehr als 500 Exponate mit vielen historischen Geräten aus Land- und Hauswirtschaft sowie Handwerk und Gewerbe. In der ehemaligen Kirche befindet sich das Heimatmuseum, in dem der Großteil der Sammlung untergebracht ist. Dort lagern Schriften, Bücher und viele weitere Erinnerungsstücke, die mit der Geschichte von Eltze in Verbindung stehen. Früher traf man sich in Eltze am Feuerlöschteich „Up’n Damme“. Dieser wurde jedoch im Laufe der Zeit zugeschüttet und diente bis 1985 als Schützenplatz. Anschließend entstand auf der von alten Eichen umringten Fläche ein Park. Die Mitglieder des Heimatvereins bestückten ihn mit einem mehr als 200 Jahre alten Ziehbrunnen und einem Ackerwagen. Doch einmal im Jahr, nämlich am 1. Mai, füllt sich der Platz wieder mit Leben. Denn dann feiern die rund 1430 Einwohner hier ihr Maifest. Die in den sechziger Jahren entstandene Kiesgrube neben dem Schützenhaus verwandelte sich im Laufe der Jahre zu einem neuen idyllischen Dorfteich. Hänigsen Hänigsen hat mehr zu bieten, als man zunächst vermuten würde. Es herrscht ein reges Leben im Ort, es gibt verschiedene Vereine und Verbände. Mit seinen rund 5980 Einwohnern ist Hänigsen der zweitgrößte Ort der Gemeinde Uetze. Die Pferde waren früher oft der größte Reichtum des Dorfes. Lange Zeit gab es hier die größte Deckstation des Landgestüts, namhafte Reiter wie Paul Schockemöhle waren häufig unter den Käufern in Hänigsen zu finden. Sehenswert ist zweifellos die Teerkuhle am Kuhlenberg mit dem ältesten Erdölvorkommen in Norddeutschland. Lange lag das Gelände brach. Unter der Aufsicht des Denkmalschutzes hat der Heimatbund 1986 eine der zahlreichen Kuhlen wieder geöffnet. Zu sehen sind am Kuhlenberg außerdem ein Erdöllabor, Bohr- und Gewinnungsgeräte, ein alter hölzerner Förderblock und ein kleines Museum. Hinzu gesellt sich das Kali- und Salzbergwerk Hänigsen-Riedel. Es besaß den tiefsten Kalischacht der Welt. Er reichte 1525 m tief in die Erde. Impressionen aus Hänigsen Weiterhin gibt es hier die älteste gewerblich genutzte Bockwindmühle der Bundesrepublik. Sie entstand 1704. Hier wurde das Korn für das „Hänser Brot“ geschrotet. Das „Haus am Pappaul“ ist 1694 nach einem großen Brand errichtet worden. 1938 hat die Gemeinde das Fachwerk-Bauernhaus in ihren Besitz übernommen. Im Anschluss nutzten es die Hänigser in Folge u.a. als Kindergarten und landwirtschaftliche Berufsschule. Seit 1981 ist der Fachwerkbau das Hänigser Bürgerhaus mit Dorfmuseum und Räumlichkeiten für die Vereine.


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